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Weinfreunde Niederbüren


1. Name, Sitz

Unter dem Namen „Weinfreunde Niederbüren“ besteht in CH 9246 Niederbüren ein eingetragener Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB.
 

2. Zweck, Aufgaben, Ziele

a) Zweck

Der Verein bezweckt die Errichtung, Pflege und Bewirtschaftung eines Rebberges auf dem Grundstück Nr. 32 der katholischen Kirchgemeinde Niederbüren, der den Namen „Rebberg St. Michael“ trägt.  

b) Aufgaben

Die Vereinsmitglieder pflegen nach Anweisungen der Rebberg-Kommission den Rebberg und die Reben. Der Verein organisiert Veranstaltungen, Vorträge, Kurse rund um den Wein, sowie andere Anlässe.

c) Ziele

Weinbau und Weinkultur stehen im Zentrum der Tätigkeiten. Geselligkeit und Pflege der Freundschaft sind dabei wichtige Eckpunkte.


3. Mitgliedschaft

a) Vereinseintritt

Personen ab dem 16. Altersjahr werden durch Zeichnung von Rebstöcken Mitglieder des Vereins.

Es können weitere Personen ab dem 16. Altersjahr, ohne Zeichnung von Rebstöcken Mitglied werden, indem sie eine Eintrittsgebühr entrichten.

Als Eigentümerin des Grundstücks ist die katholische Kirchgemeinde Niederbüren ein festes Vereinsmitglied. Sie wird durch ein Mitglied des Verwaltungsrates vertreten.

b) Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

c) Austritt

Der Vereinsaustritt ist jederzeit - in schriftlicher Form - möglich.

d) Ausschluss

Mitglieder können aus triftigen Gründen jederzeit vom Verein ausgeschlossen werden. Ausgenommen davon ist die katholische Kirchgemeinde.

Mit dem Ausschluss verlieren sie jeden Anspruch auf Vereinssach- und Vermögenswerte.

Der Vereinsvorstand fällt den Ausschlussentscheid. Das betroffene Mitglied kann den Ausschlussentscheid an die Generalversammlung weiterziehen. Der Beschluss der Generalversammlung ist endgültig.

Gezeichnete Reben gehen entschädigungslos an den Verein.


4. Finanzielle Mittel

Die katholische Kirchgemeinde stellt dem Verein einen Teil (südwestlich der Kirche) des Grundstückes Nr. 32 zur Bewirtschaftung unentgeltlich zur Verfügung.

Zur Verfolgung seines Zweckes, seiner Aufgaben und Ziele ist der Verein für das nötige Kapital besorgt. Die Kirchgemeinde leistet als Startkapital einen nicht rückzahlbaren Beitrag von CHF 50‘000.- und erhält dafür 100 Rebstöcke.Von den ersten Mitgliedern wird für die Zeichnung eines Rebstockes CHF 150.- erhoben.Jedes weitere Mitglied leistet eine einmalige Eintrittsgebühr, die vom Vorstand festgelegt wird.Falls nötig werden Mitgliederbeiträge erhoben, welche auf Antrag des Vorstandes der Generalversammlung zur Genehmigung vorzulegen sind.

Der Verein kann Zuwendungen aller Art entgegennehmen.

Die Rebstöcke sind nur auf eine befristete Zeit von zehn Jahren Eigentum der Zeichnenden und gehen dann ins Vereinseigentum über. Eine vorzeitige Rückzahlung ist ausgeschlossen.
 

5. Rebberg - Ertrag

Der Wein wird unter den Mitgliedern gemäss Rebstockanteilen und Arbeitseinsatz verteilt.

Alle anderen Mitglieder nehmen an der Weinverteilung nur auf Grund ihres Arbeitseinsatzes teil. 
 

6. Organisation

Die Organe des Vereins sind:

            a) Generalversammlung

            b) Vorstand

            c) Rebberg-Kommission

            d) Rechnungsrevisoren

a) Generalversammlung

Das oberste Organ des Vereins ist die Generalversammlung. Eine ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt. Die Vereinsmitglieder werden drei Wochen im Voraus schriftlich eingeladen, unter Beilage der Traktandenliste.

Die Generalversammlung behandelt zwingend folgende Geschäfte:

            a) Wahl des Präsidenten, des Vorstandes, der Rebberg-Kommission

                sowie der Rechnungsrevisoren

            b) Festsetzung und Änderung der Statuten

            c) Abnahme von Jahresrechnung und Revisorenbericht

            d) Beschluss über das Jahresbudget

            e) Festsetzung des Mitgliederbeitrages

            f) Behandlung der Ausschlussrekurse

 

Jedes Mitglied besitzt eine Stimme.

Die Beschlussfassung erfolgt mit einfachem Mehr.
 

b) Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern des Vereins. Er konstituiert sich selbst.

Der Vorstand repräsentiert den Verein nach aussen und führt die laufenden Geschäfte.
 

c) Rebberg-Kommission

Die Rebberg-Kommission ist dem Vorstand unterstellt.

Kompetenzen, Aufgaben und Pflichten der Rebberg-Kommission sind im Rebberg-Reglement geregelt. Dieses wird von der Generalversammlung genehmigt.
 

d) Rechnungsrevisoren

Die Generalversammlung wählt 2 Rechnungsrevisoren, welche die Buch- und Vereinsführung prüfen.
 

7. Unterschriftsberechtigung

Zeichnungsberechtigt für den Verein ist der Präsident kollektiv zu zweien.
 

8. Haftung

Für die finanziellen Verpflichtungen des Vereins haftet einzig der Verein mit seinem Vermögen.

Die Haftung der einzelnen Mitglieder ist ausgeschlossen.
 

9. Statutenrevision

Die Statuten können geändert werden, wenn drei Viertel der an der General-versammlung anwesenden Mitglieder einem Änderungsvorschlag zustimmen.


10. Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann von zwei Dritteln aller Mitglieder beschlossen werden.

Sind weniger als zwei Drittel aller Mitglieder an der Versammlung anwesend, ist innerhalb eines Monates eine zweite Versammlung abzuhalten. Diese kann mit einfachem Mehr die Auflösung beschliessen, auch wenn nicht zwei Drittel aller Mitglieder anwesend sind.

Bei der Auflösung des Vereins fallen das Vereinsvermögen, Reben und das gesamte Vereinsinventar der katholischen Kirchgemeinde zu.
 

11. Inkrafttreten

Diese Statuten sind von der Gründungsversammlung am 21. Oktober 2010 angenommen worden und ab diesem Datum in Kraft.